Gold in Biel/Nidau

Das gesamte Dencity-Team bedankt sich bei den zahlreichen Besuchern am zweiten Dencity Event in Biel/Bienne!

Gold in Biel/Nidau: In der ganzen Schweiz kein vergleichbares Quartier

 «Ein schweizweit einmaliges Quartier» und «pures Gold» so die Stimmen der Raumplanungsspezialisten zum Gebiet zwischen Biel und Nidau, das Thema der Veranstaltung «Biel-Nidau: Ein neues Stadtquartier sucht seine Identität» war. Die Veranstaltung, die der Kompetenzbereich Dencity – Urbane Entwicklung und Mobilität der Berner Fachhochschule BFH am 2. Juni 2016 in Biel durchführte, präsentierte drei Annäherungen an die Thematik. Das schon lange brachliegende Gebiet mit dem unvergleichbaren Potenzial bewegte die Gemüter der rund 100 anwesenden Gäste. Doch zum Schluss waren sich alle einig: Nur gemeinsam kann eine gute Grundlage für ein erfolgreiches Projekt geschaffen werden.

 Das künftige Campus-Quartier gehört seit Jahren zu den wichtigsten Entwicklungsschwer­punkten der Stadt Biel/Bienne und ist inzwischen zu einem urbanen Verbindungsraum zwischen der Innenstadt und dem See geworden. Florence Schmoll, Stadtplanerin in Biel/Bienne blickte in die hauptsächlich industrielle Vergangenheit des Gebiets und zeigte, welche Projekte in Zukunft anstehen. Mit den Grossprojekten Campus BFH, Innocampus und AGGLOlac wird sich die Identität des Quartiers in den nächsten Jahren stark verändern und neu definieren. So prognostiziert Dencity, dass in Zukunft rund 10‘000 Personen das Gebiet zwischen Biel und Nidau nutzen werden oder dort arbeiten und wohnen. Die Städte werden näher zusammen rücken. Marco Ryter, Leiter von Denicty und vor Ort geboren und aufgewachsen, wünscht sich deshalb in Zukunft mit dem Rollator über die belebte Promenade von Biel an den See zu laufen.

Veränderung macht Angst, bietet aber auch einmalige Chancen

Die Meinungen der Spezialisten war klar: «Schweizweit gibt es kein vergleichbares Quartier» so Ryter. «Aus stadtplanerischer Sicht ist das Quartier pures Gold» stimmte Nicolas Michelin zu. Mit seiner Pariser Agentur Agence Nicolas Michelin et Associées hat der international erfolgreiche Urbanist schon vergleichbare Projekte in Bordeaux oder Montpellier begleitet und geplant. Im Zentrum steht bei ihm – nebst dem nachhaltigen Umgang mit begrenzten Ressourcen – der Mensch und die Identität eines Ortes. Er kennt es, dass die Bevölkerung Veränderungen negativ gegenüber steht. Aber: «Bei einem gut gebauten Quartier», so Michelin, «hat man das Gefühl, dass es schon immer da war. Zudem empfinden die Bewohnerinnen und Bewohner Dichte nicht als beengend, weil sie sich im Quartier wohlfühlen.»

Gemeinsam zum Erfolg: Nutzungskoordination Biel-Nidau
Die von Michelin beschriebene erfolgreiche Umsetzung eines Stadtplanungsprojekts würde Ryter auch gerne in Biel sehen. Er engagiert sich mit Dencity deshalb in einem Projekt zur Nutzungskoordination und bringt alle Stakeholder des neuen Quartiers an einen Tisch. Das Projekt hat zum Ziel, in der Identitätsentwicklung, der Gesamtenergieplanung und bei der mobilen Anbindung neue Ansätze zu schaffen. Bestehendes soll für eine neue Zukunft auf eine völlig neue Art koordiniert werden. Und Ryter ist überzeugt: «Wenn die Leute Lust haben mitzumachen, können wir gemeinsam viel erreichen.»

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